Gonbad-e Qabus

Der Gonbad-e Qabus ist das 1006/07 errichtete Mausoleum des Ziyariden-Herrschers Qabus in der nordiranischen Provinz Golestan. Nach dem imposanten Monument benannt sind die Kleinstadt, in der das Grabmal steht, und der hauptsächlich von Turkmenen bewohnte Verwaltungsbezirk Gonbad-e Qabus, der das Zentrum der Stadt bildet. Die auf einem kleinen künstlichen Hügel stehende Kuppel, ein 52 m hoher, sich leicht verjüngender, zylindrischer Turm mit einem konischen Abschluss – ist ganz aus gebrannten Ziegeln gebaut. Seine Mauern weisen an der Basis eine Dicke von drei Metern auf und sind außen mit zehn stützenden Strebepfeilern versehen. Eine fast schon moderne Ästhetik ausstrahlend, zeichnet sich das Monument durch eine reine Formen und eine große Zurückhaltung bei der Dekoration aus. Das in frühislamischer Zeit bestehende Verbot zum Bau von Mausoleen wurde Anfang des 9. Jahrhunderts erstmals durchbrochen.

 

 

Den Beginn der erhaltenen islamischen Mausoleen markiert der Kuppelbau der Samaniden in Buchara, der vor 943 datiert wird. Der mit einer Rundkuppel abschließende quadratische Baukörper wurde zum Modell für zahllose Mausoleen, besonders als Qubba in arabischen Ländern. Im persischen Raum trat im 11. Jahrhundert der gänzlich andere Bautyp der Grabtürme an seine Stelle. Vorbildhaft wurde hierfür der Gonbad-e Qabus. Er ist das Wahrzeichen der Region und der höchste sowie besterhaltene einer Vielzahl von Grabtürmen im nördlichen Iran. Wie andere, ähnlich gestaltete Grabtürme, so kann auch er als ein „ins Dauerhafte geformter Abkömmling des nomadischen Grabzelts“ angesehen werden. 2012 wurde das Monument in die Liste des UNESCO-Weltkulturerbes aufgenommen.

 

 

Gonbad-e Qabus

Der Gonbad-e Qabus ist das 1006/07 errichtete Mausoleum des Ziyariden-Herrschers Qabus in der nordiranischen Provinz Golestan. Nach dem imposanten Monument benannt sind die Kleinstadt, in der das Grabmal steht, und der hauptsächlich von Turkmenen bewohnte Verwaltungsbezirk Gonbad-e Qabus, der das Zentrum der Stadt bildet. Die auf einem kleinen künstlichen Hügel stehende Kuppel, ein 52 m hoher, sich leicht verjüngender, zylindrischer Turm mit einem konischen Abschluss – ist ganz aus gebrannten Ziegeln gebaut. Seine Mauern weisen an der Basis eine Dicke von drei Metern auf und sind außen mit zehn stützenden Strebepfeilern versehen. Eine fast schon moderne Ästhetik ausstrahlend, zeichnet sich das Monument durch eine reine Formen und eine große Zurückhaltung bei der Dekoration aus. Das in frühislamischer Zeit bestehende Verbot zum Bau von Mausoleen wurde Anfang des 9. Jahrhunderts erstmals durchbrochen.

 

 

Den Beginn der erhaltenen islamischen Mausoleen markiert der Kuppelbau der Samaniden in Buchara, der vor 943 datiert wird. Der mit einer Rundkuppel abschließende quadratische Baukörper wurde zum Modell für zahllose Mausoleen, besonders als Qubba in arabischen Ländern. Im persischen Raum trat im 11. Jahrhundert der gänzlich andere Bautyp der Grabtürme an seine Stelle. Vorbildhaft wurde hierfür der Gonbad-e Qabus. Er ist das Wahrzeichen der Region und der höchste sowie besterhaltene einer Vielzahl von Grabtürmen im nördlichen Iran. Wie andere, ähnlich gestaltete Grabtürme, so kann auch er als ein „ins Dauerhafte geformter Abkömmling des nomadischen Grabzelts“ angesehen werden. 2012 wurde das Monument in die Liste des UNESCO-Weltkulturerbes aufgenommen.

 

 

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