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Pasargadae – UNESCO-Welterbe-Stätte

Vor mehr als 2500 Jahren errichtete Kyros II. eine eindrucksvolle Stadt auf einem Hochplateau und begann von dort mit der Ausweitung seines anfangs eher kleinen Reiches. Pasargadae spricht von Macht und Einfluss und zeigt noch heute die Ruinen mächtiger Tempel, Eingangshallen und viele Gebäude, die wirklich besichtigt werden sollten. Auf einer Höhe von 1.900 Metern über dem Meeresspiegel in den Zagros-Bergen gelegen blickt die frühere Residenzstadt des Achämenidenreiches auf eine lange Geschichte zurück. Erbaut wurde Pasargadae ab dem Jahr 559 v. Chr. von Kyros II. und seinem Nachfolger Kambyses II. Ausgebaut wurde Pasargadae im Jahre 525 v. Chr., sodass die Stadt etwa zu dieser Zeit fertiggestellt war. Kyros II. war auch unter dem Namen Kyros der Große bekannt und gilt heute als wichtigster König im altpersischen Achämenidenreich. Kyros II. lebte zwischen 559 v. Chr. bis 530. v. Chr. und war der sechste König im Reich, der jedoch oft durch seine Expansionspolitik als Begründer des Reiches angesehen wurde. Unter seiner Führung wurde aus dem einstmals kleinen altpersischen Reich eine gewaltige Macht, denn das Achämenidenreich umfasste in späteren Jahren die Gebiete von Indien über dem Iran, Ägypten, Kleinasien und Babylon

 

 

Im Jahr 1907 promovierte der deutsche Archäologe Ernst Herzfeld (1879–1948) an der Universität Berlin mit einer Dissertation „Pasargadae. Aufnahmen und Untersuchungen zur Persischen Archäologie“ bei Eduard Meyer. Herzfeld hatte die Ruinen von Pasargadae 1905 erstmals besucht. Die ersten systematischen Ausgrabungen erfolgten im Jahr 1928 durch Herzfeld und seinen Assistenten Friedrich Krefter mit finanzieller Unterstützung der Notgemeinschaft der deutschen Wissenschaft. Später wurde Pasargadae von iranischen und für kurze Zeit auch von britischen Archäologen erforscht. Ein bedeutender Teil der ersten Grabungsdokumentationen und Fragmente von Wandmalereien aus Pasargadae befindet sich heute im Ernst Herzfeld Nachlass in der Freer Gallery of Art in Washington, DC.
Pasargadae, Das Grab von Cyrus
Das bekannteste Denkmal in Pasargadea ist das Mausoleum von Cyrus. Pasargadae stellt die erste Phase dieser Entwicklung zu einer spezifisch persischen Architektur dar, und Archäologen haben kürzlich untersucht, dass Pasargadae mit einer einzigartigen Bautechnik ausgestattet wurde, da die Ingenieure der Acheameniden die Stadt gebaut haben, um einem schweren Erdbeben standzuhalten, das heute als 7,0 auf der Richter-Skala eingestuft würde

 

Pasargadae – UNESCO-Welterbe-Stätte

Vor mehr als 2500 Jahren errichtete Kyros II. eine eindrucksvolle Stadt auf einem Hochplateau und begann von dort mit der Ausweitung seines anfangs eher kleinen Reiches. Pasargadae spricht von Macht und Einfluss und zeigt noch heute die Ruinen mächtiger Tempel, Eingangshallen und viele Gebäude, die wirklich besichtigt werden sollten. Auf einer Höhe von 1.900 Metern über dem Meeresspiegel in den Zagros-Bergen gelegen blickt die frühere Residenzstadt des Achämenidenreiches auf eine lange Geschichte zurück. Erbaut wurde Pasargadae ab dem Jahr 559 v. Chr. von Kyros II. und seinem Nachfolger Kambyses II. Ausgebaut wurde Pasargadae im Jahre 525 v. Chr., sodass die Stadt etwa zu dieser Zeit fertiggestellt war. Kyros II. war auch unter dem Namen Kyros der Große bekannt und gilt heute als wichtigster König im altpersischen Achämenidenreich. Kyros II. lebte zwischen 559 v. Chr. bis 530. v. Chr. und war der sechste König im Reich, der jedoch oft durch seine Expansionspolitik als Begründer des Reiches angesehen wurde. Unter seiner Führung wurde aus dem einstmals kleinen altpersischen Reich eine gewaltige Macht, denn das Achämenidenreich umfasste in späteren Jahren die Gebiete von Indien über dem Iran, Ägypten, Kleinasien und Babylon

 

 

Im Jahr 1907 promovierte der deutsche Archäologe Ernst Herzfeld (1879–1948) an der Universität Berlin mit einer Dissertation „Pasargadae. Aufnahmen und Untersuchungen zur Persischen Archäologie“ bei Eduard Meyer. Herzfeld hatte die Ruinen von Pasargadae 1905 erstmals besucht. Die ersten systematischen Ausgrabungen erfolgten im Jahr 1928 durch Herzfeld und seinen Assistenten Friedrich Krefter mit finanzieller Unterstützung der Notgemeinschaft der deutschen Wissenschaft. Später wurde Pasargadae von iranischen und für kurze Zeit auch von britischen Archäologen erforscht. Ein bedeutender Teil der ersten Grabungsdokumentationen und Fragmente von Wandmalereien aus Pasargadae befindet sich heute im Ernst Herzfeld Nachlass in der Freer Gallery of Art in Washington, DC.
Pasargadae, Das Grab von Cyrus
Das bekannteste Denkmal in Pasargadea ist das Mausoleum von Cyrus. Pasargadae stellt die erste Phase dieser Entwicklung zu einer spezifisch persischen Architektur dar, und Archäologen haben kürzlich untersucht, dass Pasargadae mit einer einzigartigen Bautechnik ausgestattet wurde, da die Ingenieure der Acheameniden die Stadt gebaut haben, um einem schweren Erdbeben standzuhalten, das heute als 7,0 auf der Richter-Skala eingestuft würde

 

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