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Historische Stadt von Yazd

Eine irdene Stadt in der Wüste – als außergewöhnliches Beispiel traditioneller Siedlungsformen unter herausfordernden klimatischen Bedingungen ist die historische Stadt von Yazd 2017 in die Welterbeliste der UNESCO eingeschrieben worden. Die auf dem iranischen Zentralplateau gelegene Stätte ist zugleich ein Ort des friedlichen Zusammenlebens dreier Religionen und Ausdruck der Anpassungsfähigkeit des Menschen an seine natürliche Umgebung. Die neu eingeschriebene Welterbestätte umfasst drei Komponenten: die Altstadt von Yazd, das Viertel der Zoroastrier und den persischen Garten Dolat-abad. In ihrer Gesamtheit ist die Stätte von der Anpassung an die Wüstenumgebung geprägt: Angesichts der Knappheit an Holz und anderen Baumaterialien wurden Wohnhäuser, öffentliche Gebäude, Tempel und Moscheen traditionellerweise mit Erdmaterialien gebaut. So stellt Yazd ein außergewöhnliches Beispiel der Interaktion der Bevölkerung mit ihrer Umgebung dar, gekennzeichnet durch die optimale Nutzung knapper Ressourcen.

 

 

Yazd selbst hat etwa eine halbe Million Einwohner. Die Altstadt im Zentrum wurde traditionell aus Lehm erbaut und ist mit einem Gewirr aus kleinen Gassen, Moscheen, Wohngebäuden und Läden noch heute hervorragend erhalten. Ein bauliches Highlight der Häuser sind die Windtürme, die überall in die Höhe ragen und für frische Belüftung im heißen Sommer sorgen. Einen guten Überblick über die Altstadt verschafft man sich am besten vom Dach der Freitagsmoschee. Sie ist das Wahrzeichen der Stadt mit ihrem blau gefliesten, erhabenen Eingangsportal und dem emporragenden Doppelminarett. Die Moschee, wie auch die Altstadt aus Lehm, zählen zum UNESCO-Weltkulturerbe Yazds Erbe als Zentrum des Zoroastrianismus ist auch wichtig. Es gibt einen Turm der Stille am Stadtrand, und die Stadt selbst hat einen Feuertempel, der ein Feuer hält, das seit 470 n.Chr. Ununterbrochen gehalten wurde. Gegenwärtig bilden Zoroastrianer eine bedeutende Minderheit der Bevölkerung, rund 20.000 – 40.000 oder 5 bis 10 Prozent

 

Historische Stadt von Yazd

Eine irdene Stadt in der Wüste – als außergewöhnliches Beispiel traditioneller Siedlungsformen unter herausfordernden klimatischen Bedingungen ist die historische Stadt von Yazd 2017 in die Welterbeliste der UNESCO eingeschrieben worden. Die auf dem iranischen Zentralplateau gelegene Stätte ist zugleich ein Ort des friedlichen Zusammenlebens dreier Religionen und Ausdruck der Anpassungsfähigkeit des Menschen an seine natürliche Umgebung. Die neu eingeschriebene Welterbestätte umfasst drei Komponenten: die Altstadt von Yazd, das Viertel der Zoroastrier und den persischen Garten Dolat-abad. In ihrer Gesamtheit ist die Stätte von der Anpassung an die Wüstenumgebung geprägt: Angesichts der Knappheit an Holz und anderen Baumaterialien wurden Wohnhäuser, öffentliche Gebäude, Tempel und Moscheen traditionellerweise mit Erdmaterialien gebaut. So stellt Yazd ein außergewöhnliches Beispiel der Interaktion der Bevölkerung mit ihrer Umgebung dar, gekennzeichnet durch die optimale Nutzung knapper Ressourcen.

 

 

Yazd selbst hat etwa eine halbe Million Einwohner. Die Altstadt im Zentrum wurde traditionell aus Lehm erbaut und ist mit einem Gewirr aus kleinen Gassen, Moscheen, Wohngebäuden und Läden noch heute hervorragend erhalten. Ein bauliches Highlight der Häuser sind die Windtürme, die überall in die Höhe ragen und für frische Belüftung im heißen Sommer sorgen. Einen guten Überblick über die Altstadt verschafft man sich am besten vom Dach der Freitagsmoschee. Sie ist das Wahrzeichen der Stadt mit ihrem blau gefliesten, erhabenen Eingangsportal und dem emporragenden Doppelminarett. Die Moschee, wie auch die Altstadt aus Lehm, zählen zum UNESCO-Weltkulturerbe Yazds Erbe als Zentrum des Zoroastrianismus ist auch wichtig. Es gibt einen Turm der Stille am Stadtrand, und die Stadt selbst hat einen Feuertempel, der ein Feuer hält, das seit 470 n.Chr. Ununterbrochen gehalten wurde. Gegenwärtig bilden Zoroastrianer eine bedeutende Minderheit der Bevölkerung, rund 20.000 – 40.000 oder 5 bis 10 Prozent

 

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