The City of Arts and Rituals

Die Stadt Zanjan ist die Hauptstadt einer der westlichen Provinzen Irans und verdankt ihren Ruf vor allem dem hier hergestellten Kunsthandwerk, das z.T. speziell mit dem Namen dieser Stadt verbunden ist. Bis Ende 2020 wurden in Zanjan etwa 45 aktive Handwerksdisziplinen ausgeübt, unter denen die traditionelle Messerherstellung und das Filigranhandwerk die bedeutendsten sind. Inzwischen erfüllt das Filigranhandwerk von Zanjan alle vom Welthandwerksrat definierten Standards in Bezug auf Authentizität hohe Qualität, den historischen Hintergrund, Innovation und Kreativität Im Januar 2020 wurde daher Zanjan in die Liste der UNESCO-Weltstädte eingetragen und trägt nun den Namen Zanjan Weltstadt des Filigranhandwerks“. Zanjan ist die größte und bedeutendste Stadt in der Provinz Zanjan und eine auch strategisch wichtige Stadt, da sie an der iranisch-europäischen Transitstrecke liegt und ein Verbindungspunkt zwischen den zentralen Teilen, dem Westen und dem Nordwesten Irans ist.
Soltaniyeh, ein großes und prächtiges Gebäude in dieser Stadt, ist eines der größten und berühmtesten islamischen Gebäude in Iran, das auf der Liste des Weltkulturerbes der UNESCO steht. Das heute noch zum Großteil erhaltene Öldscheitü-Mausoleum entstand zwischen 1302 und 1312 und war ursprünglich für Ali ibn Abi Talib (Vetter und Schwiegersohn Mohammeds) und dessen Sohn Hossein bestimmt. Letztlich wurde der Bauherr, Mongolensultan Öldscheitü darin begraben. Das Gebäude steht architektonisch in der Nachfolge des Felsendoms in Jerusalem und geht dem Taj Mahal zeitlich voraus. Seine kompakte, in der Außenwirkung beeindruckende Architektur ist der einzige Überrest der einstigen Hauptstadt zur Zeit der Ilchane. Besonders erwähnenswert, wenn auch kaum erhalten, sind die blauen und türkisfarbenen Fliesen, mit denen das Gebäude verkleidet war, und die breite Kufi-Inschrift am Trommelansatz der Kuppel.

Zanjan

Die Stadt Zanjan ist die Hauptstadt einer der westlichen Provinzen Irans und verdankt ihren Ruf vor allem dem hier hergestellten Kunsthandwerk, das z.T. speziell mit dem Namen dieser Stadt verbunden ist. Bis Ende 2020 wurden in Zanjan etwa 45 aktive Handwerksdisziplinen ausgeübt, unter denen die traditionelle Messerherstellung und das Filigranhandwerk die bedeutendsten sind. Inzwischen erfüllt das Filigranhandwerk von Zanjan alle vom Welthandwerksrat definierten Standards in Bezug auf Authentizität hohe Qualität, den historischen Hintergrund, Innovation und Kreativität Im Januar 2020 wurde daher Zanjan in die Liste der UNESCO-Weltstädte eingetragen und trägt nun den Namen Zanjan Weltstadt des Filigranhandwerks“. Zanjan ist die größte und bedeutendste Stadt in der Provinz Zanjan und eine auch strategisch wichtige Stadt, da sie an der iranisch-europäischen Transitstrecke liegt und ein Verbindungspunkt zwischen den zentralen Teilen, dem Westen und dem Nordwesten Irans ist.
Soltaniyeh, ein großes und prächtiges Gebäude in dieser Stadt, ist eines der größten und berühmtesten islamischen Gebäude in Iran, das auf der Liste des Weltkulturerbes der UNESCO steht. Das heute noch zum Großteil erhaltene Öldscheitü-Mausoleum entstand zwischen 1302 und 1312 und war ursprünglich für Ali ibn Abi Talib (Vetter und Schwiegersohn Mohammeds) und dessen Sohn Hossein bestimmt. Letztlich wurde der Bauherr, Mongolensultan Öldscheitü darin begraben. Das Gebäude steht architektonisch in der Nachfolge des Felsendoms in Jerusalem und geht dem Taj Mahal zeitlich voraus. Seine kompakte, in der Außenwirkung beeindruckende Architektur ist der einzige Überrest der einstigen Hauptstadt zur Zeit der Ilchane. Besonders erwähnenswert, wenn auch kaum erhalten, sind die blauen und türkisfarbenen Fliesen, mit denen das Gebäude verkleidet war, und die breite Kufi-Inschrift am Trommelansatz der Kuppel.

Zanjan

Die Stadt Zanjan ist die Hauptstadt einer der westlichen Provinzen Irans und verdankt ihren Ruf vor allem dem hier hergestellten Kunsthandwerk, das z.T. speziell mit dem Namen dieser Stadt verbunden ist. Bis Ende 2020 wurden in Zanjan etwa 45 aktive Handwerksdisziplinen ausgeübt, unter denen die traditionelle Messerherstellung und das Filigranhandwerk die bedeutendsten sind. Inzwischen erfüllt das Filigranhandwerk von Zanjan alle vom Welthandwerksrat definierten Standards in Bezug auf Authentizität hohe Qualität, den historischen Hintergrund, Innovation und Kreativität Im Januar 2020 wurde daher Zanjan in die Liste der UNESCO-Weltstädte eingetragen und trägt nun den Namen Zanjan Weltstadt des Filigranhandwerks“. Zanjan ist die größte und bedeutendste Stadt in der Provinz Zanjan und eine auch strategisch wichtige Stadt, da sie an der iranisch-europäischen Transitstrecke liegt und ein Verbindungspunkt zwischen den zentralen Teilen, dem Westen und dem Nordwesten Irans ist.
Soltaniyeh, ein großes und prächtiges Gebäude in dieser Stadt, ist eines der größten und berühmtesten islamischen Gebäude in Iran, das auf der Liste des Weltkulturerbes der UNESCO steht. Das heute noch zum Großteil erhaltene Öldscheitü-Mausoleum entstand zwischen 1302 und 1312 und war ursprünglich für Ali ibn Abi Talib (Vetter und Schwiegersohn Mohammeds) und dessen Sohn Hossein bestimmt. Letztlich wurde der Bauherr, Mongolensultan Öldscheitü darin begraben. Das Gebäude steht architektonisch in der Nachfolge des Felsendoms in Jerusalem und geht dem Taj Mahal zeitlich voraus. Seine kompakte, in der Außenwirkung beeindruckende Architektur ist der einzige Überrest der einstigen Hauptstadt zur Zeit der Ilchane. Besonders erwähnenswert, wenn auch kaum erhalten, sind die blauen und türkisfarbenen Fliesen, mit denen das Gebäude verkleidet war, und die breite Kufi-Inschrift am Trommelansatz der Kuppel.

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